Der Beitrag beschreibt Social-Media-Stories als flüchtiges Medienformat, bespricht Besonderheiten der digitalen Medialität und untersucht spezifische Nutzungspraktiken anhand journalistischer Instagram-Stories. Zentral für die Medialität von Social-Media-Stories ist eine seitenbasierte Darstellungsform, die für eine mobile Nutzung via Smartphone konzipiert ist. Nutzer:innen wird es via Story-Funktion ermöglicht, Fotos und kurze Videoclips als Momentaufnahmen chronologisch anzuordnen, zu beschriften, mit grafischen oder interaktiven Elementen zu versehen und für einen bestimmten Zeitraum mit anderen zu teilen. Der Beitrag untersucht exemplarisch, wie Journalist:innen etablierter Medienorganisationen mit diesen Affordanzen im Rahmen ihrer Medienberichterstattung umgehen.